Reinhard Houben

Wirtschaft warnt vor Lieferkettengesetz

Laut dem neuen Lieferkettengesetz sind deutsche Unternehmen ab 2023 dazu verpflichtet, bei Menschenrechtsverletzungen und Umweltverstößen gegen weltweite Lieferanten vorzugehen. Bei Verfehlungen drohen ihnen Bußgelder von bis zu zwei Prozent des jährlichen Umsatzes. Die Wirtschaftsverbände sind alarmiert, da das Gesetz zusätzliche bürokratische Belastungen mit sich brächte. Reinhard Houben teil diese Einschätzung. Er sagte der BILD-Zeitung: "Durch den deutschen Alleingang werden sich Investoren künftig gut überlegen, ob sie in Deutschland oder in Ländern ohne bürokratische Richtlinien investieren".