Reinhard Houben

Wettbewerb und Qualität im Postmarkt stärken

Monopolkommission stützt Forderungen von Reinhard Houben

Die Monopolkommission veröffentlichte am Dienstag in Bonn ein Gutachten, demzufolge die Post nur noch an fünf statt wie bisher an sechs Wochentagen Briefe zustellen müsse. Als Begründung hieß es, dass man sich damit an das europäische Niveau anpassen würde. Da montags ohnehin die Zustellmenge mit nur zwei Prozent der Wochenmenge gering ist, spricht sich die FDP, bisher die einzige Fraktion im Deutschen Bundestag, offen für einen Wegfall der Montags-Zustellpflicht aus. Dies knüpft der wirtschaftspolitische Sprecher der Liberalen, Reinhard Houben, allerdings an die Bedingung, dass an Samstagen deutlich mehr Briefe ausgeliefert werden als bisher. Houben wertete das Gutachten als „eine deutliche und berechtigte Kritik an der Postmarktpolitik des Bundeswirtschaftsministers“. Er begrüßte auch die übrigen Forderungen der Monopolkommission, die zum einen die Rechte der Verbraucher z.B. durch eine verbindliche Schlichtung stärken, zum anderen die Chancen für einen fairen Wettbewerb erhöhen will. Wichtig ist vor allem eine strengere Kontrolle der Postentgelte.

Quellen:

Zum Gutachten der Monopolkommission