Reinhard Houben

Erst ein Drittel der Corona-Hilfen für 2021 abgerufen

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hat ergeben, dass bis Ende vergangenen Jahres für die Überbrückungshilfen nur 3,7 Milliarden von den im Haushalt bereitgestellten 24,6 Milliarden Euro ausgezahlt wurden. Dies ist zurückzuführen auf die langwierige Programmierung der Programme und die langsam anlaufende Auszahlung der bewilligten Anträge. Ebenso ist die Zahl der Selbstständigen, die sich beim Jobcenter melden mussten, in den Krisen-Monaten deutlich angestiegen. Reinhard Houben teilte gegenüber der FAZ mit: " Die Auszahlung dauert immer noch zu lange". Der steuerliche Verlustrücktrag, als ergänzendes Instrument zu den Überbrückungshilfen, müsse von 10 auf 30 Millionen Euro als Antragsobergrenze erhöht werden und vom bisher einjährigen Vergleichszeitraum, auf drei Jahre erweitert werden. Das Geld sei ja schließlich vorhanden.